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Charity Eurospar

Essen in Gemeinschaft -

zur Verbesserung der sozialen Situation
 

Projekt zur Befriedigung des Grundbedürfnisses qualitativer Nahrungsmittel für Menschen mit äußeren Einwirkungen in prekärer finanzieller Situation mit niederschwelligem Zugang.

 

Vereinsbezeichnung:        Powerprävention - Direkthilfe im Leben

                                       ZVR-Zahl: 470155823

 Anschrift:                         Harrachgasse 4

                                       8010 Graz

 Mobilephone:                   +43 (0) 680 140 6015

 Email:                              haas.win@gmail.com

 Webpage:                        www.powerpraevention.at

 Verfasser:                        Andreas Köffler und Winfried Haas

Datum:                             08.02.2016

 

1.       Executive Summary
 

„Essen teilen heißt im Glück verweilen“

Herr Winfried Haas gründete am 7 November 2012 den Verein „Powerprävention – Direkthilfe im Leben“ mit der Zielsetzung Menschen die finanziell beeinträchtigt oder durch äußere Einflüsse in eine Notlage geraten sind (Unfall, Todesfall etc.), die ihre gesellschaftlichen Rollen dennoch aufrecht erhalten wollen, in ihrer Würde zu stärken und deren Stärken zu bewahren.

Dies erfolgt einerseits durch die Bereitstellung von preiswerten, leistbaren Mahlzeiten (€ 2,90 und für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gratis) in Zusammenarbeit mit Gastronomiebetrieben als Kooperationspartner um durch gesellschaftliche Kommunikation die soziale Integration zu fördern und die Ausgrenzung präventiv zu vermeiden. Anderseits durch Organisation von Veranstaltungen in denen gesellschaftlich relevante Themen moderiert werden.

Die Zielgruppe sind Menschen in einer nachweisbar finanziellen Notlage vorerst mit Wohnsitz in Graz. Eine Erweiterung des Projekts in der Steiermark ist vorgesehen.

Die Mittelaufbringung erfolgt durch Förderungen der öffentlichen Institutionen, durch private Sponsoren und Sponsorinnen und durch Spender und Spenderinnen, sowie durch das soziale integrative Engagement der Gastronomiebetriebe, welche ihre Speisen zum Selbstkostenpreis anbieten. Ebenso soll ein Überschuss an Speisen vom Verein an Notleidende ausgegeben werden, diese können als Werbekosten vom Gastronomiebetrieb von der Steuer abgesetzt werden.

Das Projekt befindet sich kurz vor der Öffnung.

Das Projektteam:

•  Obmann: Winfried Haas

•  Obmann-StellvertreterIn:

•  SchriftführerIn:

•  KassierErin: Johannes Ithaler

•  RechnungsprüferIn:

Das Projekt startet mit 42 Bedürftigen, für diese Personengruppe beträgt der Mindestfinanzierungsbedarf € 13.775,8/Monat. Der Verein benötigt pro Person € 382 im Monat um diese mit Speisen zu versorgen. Dazu gibt es auch Ausflüge, Vorträge, Kaffee, Spiele etc.

Die Durchführung dieses Pilotprojektes soll wie folgt umgesetzt werden:

Der Verein sieht sich dabei als Clearing-Stelle zwischen den Fördergebern, den Gastronomen als Kooperationspartner und den Kunden die anspruchsberechtigt sind. Alle finanziellen Mittel kommen auf ein Konto zur Kontrolle und so sind sämtliche Ausgaben und Einnahmen transparent einsehbar.

 

 

 2.       Verein

 

2.1      Vereinsprofil / Gründerprofil

Der  Verein „Powerprävention – Direkthilfe im Leben“ mit der ZVR-Zahl: 470155823 wurde am 07.November 2012 im Zentralen Vereinsregister aufgenommen.  Als organschaftlicher Gründer gilt Herr Winfried Haas in der Funktion des Obmannes.

2.2      Vereinsgegenstand / Vereinsidee
Der Vereinsgegenstand bzw. die Vereinsidee ist in zwei wesentliche Kernbereiche geteilt: Einerseits die Bereitstellung von regelmäßigen Mahlzeiten, anderseits regelmäßige Veranstaltungen für Menschen welche von sozialer Isolation bedroht sind.

2.2.1  Bereitstellung von Mahlzeiten
Der Geschäftsgegenstand des Vereins ist die Bereitstellung von regelmäßigen Mahlzeiten in Kooperation mit bestehenden Gastronomiebetrieben, wobei diese Betriebe ausgewählte Speisen (vorwiegend Mittagsmenü) zu ihrem Kostendeckungsbeitrag den bezugsberechtigten Kunden anbieten. Der anspruchsberechtigte Kunde leistet einen Selbstbehalt von € 2,90 als Eigenleistung pro Menü. Der verbleibende Differenzbetrag pro Mahlzeit wird durch Drittmittel, wie Förderungen durch die öffentliche Hand (z.B. Stadt Graz, Land Steiermark, etc.) und private Sponsoren (Unternehmen mit Social Responsibilty) aufgebracht.

2.2.2  Organisation von Veranstaltungen
Der Verein bietet Menschen die von der sozialen Isolation  bedroht sind, die Möglichkeit an regelmäßig organisierten Veranstaltungen teilzunehmen.

Arten der Veranstaltung sind u.a.

-      Vorträge von externen Referenten (z.B. Psychologen, Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, von anderen  Selbsthilfegruppen) zu gesellschaftlich aktuellen  relevanten Themen

-      moderierte Diskussionen

-      Organisation von Unternehmungen mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen nach deren Interessen (z.B. Ausflüge)

-      Kaffee und Kuchen

-      Brett- und Kartespielen

 

 

2.2.3   Organisation von Aktivitäten verbunden mit finanziellem Vorteil
Über den Verein ergibt sich für Kunden und Kundinnen die Möglichkeit geringfügig angestellt zu werden. Büroarbeiten, Sponsorensuche, Verwaltungstätigkeiten, soziale Unterstützung von Bedürftigen u.a. zählen zu den Aufgaben der Angestellten. Talentierte Menschen aller Bereiche z.B. Mechaniker, Elektriker, Maler etc. sind herzlich willkommen zur Verbesserung des Projekts. Statt Geld bekommen sie andere Dienstleistungen durch Punkten. Die Menge von Punkten hängt von der Wert der Arbeit ab.

 

2.3      Standort / Wirkungskreis
Als Wirkungskreis ist vorerst die Stadt Graz mit ihren 17 Bezirken vorgesehen, wobei in der letzten Realisierungsphase vorgesehen ist, dass in jedem Bezirk ein Gastronom als Kooperationspartner seine Bereitschaft erklärt. In der Pilotphase ist angedacht, dass mit 2 Kooperationspartnern, jeweils einer in einem Bezirk, gestartet wird.

Der Standort für die Administration des Vereines ist die Harrachgasse 4, 8010 Graz. Die Ausgabe der Gutscheine welche zum begünstigten Bezug berechtigen, erfolgt direkt in den Gastbetrieben, hierfür ist ein Vereinsausweis nötig.

2.4      Projektteam
Das gegenwärtige Projektteam besteht aus den beiden Gründungsmitgliedern des Vereines. Um die Projektentwicklung zu beginnen und die Realisierung der Zielsetzung durchführen zu können, sind ideelle Projektmitarbeiter mit nachstehendem komplementärem  Kompetenzprofil erforderlich. Voraussetzung für alle Teammitglieder ist soziale, organisatorische und integrative Kernkompetenz. Die Funktionen werden ehrenamtlich ausgeübt und ohne Vergütung der Aufwandsentschädigung.

3.       Vereinsziele
 

Primäres Ziel des Vereines „Powerprävention“ ist es, Menschen welche durch ihre finanzielle Situation gefährdet sind, präventiv ihre gesellschaftlich anerkannte Rolle zuzugestehen und ihnen die Möglichkeit zu gewähren, sie durch eine regelmäßige Mahlzeit an einem sozial frei wählbaren, nicht stigmatisiertem Ort, integrativ präventiv ihre sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten. Durch das regelmäßige Essen in einer gesellschaftlichen Umgebung, wird die Gefahr des persönlichen Cocoons und der drohenden Vereinsamung gebannt und der Mensch in seiner sozialen Person und Würde anerkannt.
Ebenfalls zählen Vorträge und Beratungsmöglichkeiten durch Experten und Expertinnen zu dem Angebot.

 

3.1      Projektabgrenzung
Um den Menschen seine Würde anzuerkennen und einer gesellschaftlichen und persönlichen Stigmatisierung vorzubeugen, grenzt sich das Vereinsziel von den bisherigen existierenden Einrichtungen wie folgt ab:

-      Marienstüberl: Das Marienstüberl, - als derzeit noch frei zugängliche, niederschwellige Einrichtung – erreicht eine Zielgruppe, welche bereits eine hochgradige Ausgrenzung der Gesellschaft erfahren haben und deren eigenen Perspektive, gesellschaftlich integriert zu werden, nicht mehr wahrgenommen wird. Durch dieses spezielle Kundensegment vermeiden es Menschen, welche wohl finanziell prekär sind, jedoch noch in einem aufrechtem sozialem Umfeld sich befinden, diese Einrichtungen aufzusuchen.

 

-      Volkshilfe Frühstückstisch: Der regelmäßig stattfindende Frühstückstisch bei der Volkshilfe in Eggenberg ist für berufstätige Menschen kaum zugänglich, und obwohl Menschen in Beschäftigung stehen, ist deren Einkommen oft an der Schwelle zum Betrag der Mindestsicherung.

 

-      Vinzibus der Vinzenzgemeinschaft: Dieser Bus versorgt Menschen in extremer Notlage, welche oft selbst keine Möglichkeit besitzen sich selbst zu versorgen, mit den Broten und Tee. Dies ist weder eine vollwertige Mahlzeit noch kann sie in einem geschlossenem Raum eingenommen werden, sondern wird meist unmittelbar in aller Öffentlichkeit (im Freien) verzehrt. Die Zugangsschwelle für Menschen deren soziale Kontakte aufrecht sind, ist ausgesprochen hoch.

 

-      Seniorenzentrum/Mittagstisch: Der Mittagstisch im Tageszentrum des Seniorenzentrums ist für Menschen welche sich bereits im Ruhestand befinden bzw. in Rehabilitation. Für Menschen die noch im aktiven Berufsleben sind, ist dies durch den geriatrischen Charakter kein Zugang.

 

Powerprävention setzt es sich zum Ziel, Menschen die finanziell beeinträchtigt sind, ihre gesellschaftliche Rollen dennoch aufrecht erhalten wollen, in ihrer Würde zu stärken und deren Stärken zu bewahren.

 

 

3.2      Realisierungsvorgehen
Die Realisierung wird in vier Phasen durchgeführt werden.

-      Projektentwicklungsphase

-      Pilot- und Einführungsphase (ab zwei Kooperationspartner)

-      Realisierungsphase I (bis 12 Kooperationspartner)

-      Realisierungsphase II (13 – 17 Kooperationspartner)

Derzeit befindet sich das Projekt in der Entwicklungsphase. Nach Abschluss jeder Phase erfolgt eine Evaluierungsphase, von deren Entscheidung auch der weitere Projektverlauf abhängig ist.

 

3.3      Erfolgsfaktoren/kritische Abgrenzung
-      Projektteam: Ein konstantes, engagiertes, qualitativ den Kernkompetenzen entsprechendes Team von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, welche die ideellen Werte des Vereines „Powerprävention - Direkthilfe im Leben“ – tragen und im Interesse ihrer Kunden und Kundinnen umsetzen, ist unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen des Projektes.

 

-      Akquisition von Fördermittel: Um den Kunden eine angemessene regelmäßige Mahlzeit zu leistbaren, sozial verträglichen Preisen zu gewährleisten, ist es unabdingbar die erforderlichen Drittmittel durch die öffentliche Hand bzw. private Sponsoren zu erbringen. Es können nur soviele Mahlzeiten den Menschen leistbar zur Verfügung gestellt werden, wie Fördermittel aufgebracht werden.

 

-       Akquisition von Kooperationspartnern: Da die Kooperationspartner durch ihre indirekte Eigenbeteiligung (Bereitstellung zum Deckungsbeitrag ohne Gewinnaufschlag) eine ausgesprochen sozial integrative Verhaltensweise zeigen (müssen), ist eine konstante kooperative Begleitung zu gewährleisten, in der die Zusammenarbeit  zwischen Kooperationspartner – Kunden – Verein optimiert werden kann.

 

-      Akzeptanz der Kunden: Da die Beziehung des Kunden zum Verein eine freie, nicht verbindliche ist, muss sichergestellt sein, dass der Kunde beim Kooperationspartner die ihm zugesagte Leistung so gewährt wird, als würde er diese Mahlzeit auch ohne Gutschein in Anspruch nehmen.

 

4.       Kundenvorteile
 

Kunden und Kundinnen können über den Verein zu günstigen Mahlzeiten kommen (2,90€), durch das Spenden von Zeit und eine geringfügige Anstellung können sie ihre Mahlzeiten kostenlos genießen. Kunden und Kundinnen haben eine große Zeitersparnis durch das zubereitete Essen, diese Zeit soll sinnvoll genutzt werden. Sie übernehmen Verwaltungstätigkeiten des Vereins oder engagieren sich sozial, dabei soll das eigene Talent die Aufgabe bestimmen (zum Beispiel kann eine Lehrerin in Pension Nachhilfe anbieten). Es werden für jede geleistete Aufgabe Punkte vergeben (1€ ist 1 Punkt), diese Punkte sollen eingesetzt werden, um selbst Leistungen zu erhalten (gratis Essen, Auto reparieren, ausmalen, auf Kinder aufpassen etc.).

 

4.1      Dienstleistung des Vereines
Der Verein „Powerprävention – Direkthilfe im Leben“ ist im Social Health Care Bereich tätig, und sieht seine Dienstleistung für den Kunden in der organisatorischen Bereitstellung von Mahlzeiten in sozial angemessener Umgebung für Menschen mit geringem Einkommen und in finanziellen Notlagen, welche durch äußere Einwirkung entstanden sind. Kunden können nach Vorlage ihres Einkommensnachweises Gutscheine à 2,90 € kaufen und diese bei den Gastronomen als Kooperationspartner für ein vollwertiges Mittagsmenü einlösen. Eine gesonderte Mitgliedschaft zum Verein ist nicht notwendig. Gutscheine sollen für ein Monat im Voraus gekauft werden. Werden sie für ein Monat im Vorhinein gekauft, so ist man an einen Kooperationspartner, also an ein Essenslokal gebunden. Wird ein Gutschein nicht eingelöst (aufgrund von Krankheit, unterschiedliche Notfälle, etc.) muss dies dem Verein gemeldet werden und nur dann kann eine Rückvergütung genehmigt werden. Der Kunde muss bei Inanspruchnahme des Gastronomiebetriebes keinen Betrag mehr bezahlen, die Bezahlung erfolgt durch den Verein.

 

4.2      Zielkunden / Anspruchsberechtigte
Anspruchsberechtigt sind all jene Kunden, welche sich in einer finanziellen Notlage befinden. Davon betroffen sind u.a. Menschen in Teilzeitbeschäftigung, geringfügig Beschäftigte und Menschen in Erwerbsarbeitslosigkeit.
Ausgaben und Einnahmen, sowie ein Fixkostenplan sollen zur Einsicht dem Verein dargelegt werden.

 

4.3      Kundennutzen
Abgesehen davon, dass der Kunde zu einer qualitativen und preiswerten Mahlzeit in einem Gastronomiebetrieb kommt, wird auch der soziale gesellschaftliche Faktor betont. Eine Mahlzeit wird in Gesellschaft eingenommen, das kann aus der sozialen Isolation führen und ebenso kann es zu einem Austausch von Informationen kommen. In unserem Wohlstand gibt es ein großes Angebot an sozialen Hilfen, jedoch sind diese für kaum jemanden zu überblicken. Viele geraten in Not, weil die Hilfen unbekannt sind. Durch das gemeinsame Essen und die Kommunikation währenddessen werden Informationen über Hilfsangebote ausgetauscht.

Ein weiterer Kundennutzen ist die Zeitersparnis, in der gewonnenen Zeit kann über den Verein ein finanzieller Vorteil erzielt werden (siehe Punkt 2.2.3.).

4.4      Mitbewerber
Derzeit gibt es wohl die in Pkt. 3.1 erwähnten Einrichtungen welche Essen für Menschen in kritischen Lebenssituationen anbieten, diese sind jedoch dermaßen klientenorientiert stigmatisiert, sodass Menschen welche noch in einem sozialen Umfeld integriert sind,  eine dermaßen hohe Toleranzschwelle besitzen, sodaß sie diese Einrichtungen nicht aufsuchen, selbst dann nicht,  wenn ihr Barvermögen 0,0 (Null,null) €uro beträgt. Dadurch trägt „Powerprävention“ dazu bei, Menschen in ihrer Würde sozial integrativ zu bewahren. Eine Dienstleistung wie sie von „Powerprävention“ angeboten werden wird, wird derzeit weder in Graz, noch in der Steiermark angeboten.

 

 

5.       Sponsorvorteile
 

In der Spendergemeinschaft gibt es 3 Akteure. Den Hauptsponsor, kleinere Sponsoren und den Verein.
Geplant wird das Projekt mit einem Hauptsponsor, angedacht wäre eine Zusammenarbeit mit Spar. Die kleineren Sponsoren kommen aus allen Branchen, es kann sich auch um Privatpersonen handeln, welche Geld an den Verein spenden. Die Aufgabe des Hauptsponsors wäre es, die Spenden der kleineren Spender zu belohnen (z.B. Gutscheine, günstigere Einkäufe oder abgelaufene Lebensmittel gratis erhalten). Für jede Geldspende werden vom Hauptsponsor somit Gutscheine an den Spender ausgegeben, über die Höhe und Art des Gutscheines entscheidet der Hauptsponsor selbst.

Beispiel:

Eine Privatperson spendet 100 Euro (Geldspenden sind in jeder Höhe möglich, es ist kein Minimum oder Maximum vorgegeben). Dafür erhält die Person von Spar z.B. einen -10% Gutschein auf einen Einkauf.

 

Vorteile für Sponsoren

Sowie für viele Bedürftige ergeben sich auf für die Sponsoren des Vereins viele Vorteile:

Werbung auf der Vereinshompage (www.powerprävention.at)
Werbung auf unterschiedlichen Drucksorten (Flyer, Inserate in Zeitungen, Aufdruck auf Kuverts etc.)
Verbesserung des Images des Sponsors durch das Fördern eines sozialen Vereins
 

6.       Organisation / Realisierung
 

6.1      Organisation
Der Verein „Powerprävention – Direkthilfe im Leben – Essen in Gemeinschaft“ versteht sich als Clearingstelle zwischen den Fördergebern ( öffentliche Einrichtungen, Sponsoren) – den Kooperationspartnern und den Kunden.

 

Der Verein „Powerprävention“ dient als Abwicklungs- und Kontaktstelle zwischen den einzelnen Partnern. Der Verein akquiriert und verwaltet die beteiligten Unternehmen. Der Verein dient als Verwaltungs-und Abrechnungszentrum für die Kooperationspartner innerhalb einer Abrechnungsperiode. Als Abrechnungsperiode wird der Zeitraum von einem Monat angenommen. Die Administration des Vereines verwaltet die finanziellen Mittel der Sponsoren und öffentlichen Einrichtungen. Am Ende der Abrechnungszeitraum wird jener Essenszuschuss pro Kooperationspartner verrechnet, der von den Kunden tatsächlich in Anspruch genommen wurden, zusätzlich jener Betrag den der Kunde bei „Powerprävention“ bezahlte um die Gutscheine zu kaufen. Die Gutschein werden von den Kunden einen Monat im Voraus gekauft, nimmt ein Kunde an einem Essen nicht teil, sollte er/sie sich einen Tag davor telefonisch oder per e-mail abmelden.

 

6.1.1  Abwicklungsprozess

 

1.   Schritt: Kunde legt die erforderlichen Dokumente in Kopie an Powerprävention vor (mit Fixkostenplan),

2.   Schritt: Powerprävention händigt dem Kunden einen Lichtbildausweis aus

3.   Schritt: Kunde legt den Lichtbildausweis beim Kooperationspartner vor und kauft bei ihm Gutschein für ein Monat Essen (bezahlt 87 €)

4.   Schritt: Vereinsmitglieder serviert Mahlzeit an Kunden, am       Gutschein wird das jeweilige Datum abgestempelt

5.   Schritt: Kunde gibt die Gutscheinkarte mit den Stempeln am Ende    des Monats beim Verein ab

6.       Schritt: Powerprävention bezahlt pro Stempel an den Kooperationspartner

 

6.2       Realisierung

Die Realisierung wird in vier Phasen durchgeführt werden.

-      Projektentwicklungsphase

-      Pilot- und Einführungsphase ( ab drei Kooperationspartner)

-      Realisierungsphase I ( bis 12 Kooperationspartner)

-      Realisierungsphase II ( 13 – 17 Kooperationspartner)

 

6.2.1  Realisierungsprozess
 

6.2.2  Evaluierung
Nach jeder Phase wird eine Evaluierung hinsichtlich der im Pkt. 3.3 genannten kritischen Erfolgsfaktoren hinsichtlich

-      Projektteam

-      Akquisition von Fördermittel

-      Akquisition von Kooperationspartnern

-      Akzeptanz der Kunden

durchgeführt. Die nächste Phase kann erst dann gestartet und durchgeführt werden, wenn alle vier kritischen Erfolgsfaktoren gemeinsam positiv bewertet wurden und alle Fördermittel (Sponsorengelder, Spenden, etc.) gegeben sind.

 

7.              Finanzierung


7.1      Fördermittel
7.1.1  ­Kalkulationsbasis:
Es wird als Basis eine kalkulatorische Bezugsgröße von 5.000 potentiellen Anspruchsberechtigen angenommen, was einem Durchschnitt von rd.300 Anspruchsberechtigten pro Bezirk entspricht. Als Berechnungsgrundlage werden ca. 20 % angenommen, die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Als Berechnungsgrundlage gilt eine gesamte Woche, d.h. 7 Tage. Die Unschärfe besteht darin, dass die Verteilung in den Bezirken nicht dem Durchschnitt entspricht, sondern in einigen Bezirken darüber liegen wird, in anderen Bezirken darunter. Dennoch wird auch angenommen, dass es auch eine verborgene Bedürftigkeit gibt.

 

 

7.1.2  Kalkulationsbeispiel:
Regulärer Menüpreis
bis € 10,00
Betrag Kostendeckung
€ 6,00
Selbstbehalt / Beitrag des Kunden
€ 2,90
Förderbeitrag pro Menü (Sponsorgelder)
€ 3,10
 
 
7.1.3  Berechnung
Einkommen (Monatlich)

10.000€ Sponsoren

3.775,8€ Kunden (42 Personen * 2,9€ pro Essen = 121,8€ * 31 Tage =3.775,8€)

Der Kunde zahlt von 2,9€ pro Essen, 1.9€ für das Essen und 1€ für Verwaltung, Vorträge, Ausflüge, Kaffee, Kuchen, Karte- und Brettspiele.

Insgesamt: 10.000 + 3.775,8 = 13.775,8€ (Einkommen im Monat)

 

Ausgaben (Monatlich)

42 Personen *6€/Essen = 252€ pro Tag

252€ * 31 Tage (Monat) = 7.812€

Das heißt:

·         7.812€  Essen

·         1.619€   Angestellte

·         600€     Büromiete

·         100€    Büroartikel

·         25€      Telefon

Insgesamt: 10.156€ (Ausgaben im Monat)

 

Einkommen – Ausgaben = Rest

13.775,8 – 10.156€ = 3.620€ Rest für Verwaltung, Sponsorenwerbung, Vorträge, Ausflüge, Kaffee und Kuchen, Karte- und Brettspiele.

 

 

7.1.4  Förderbedarf / Realisierungsphase
7.1.4.1     Pilot- / Einführungsphase (2 Kooperationspartner)
In der Pilotphase (ersten 6 Monate) wird pro Monat mindestens ein Betrag von 10.156€ benötigt um täglich 42 Essen in 2 Lokalitäten auszugeben und die notwendigsten Verwaltungskosten zu decken. Dieser Betrag setzt sich aus Sponsorengelder und Kundengelder zusammen.

7.1.4.2     Realisierungsphase I (4 Kooperationspartner)
Um im zweiten Halbjahr mit der Realisierungsphase I starten zu können, sind weitere 20.312€ pro Monat notwendig, um doppelt so viele (84) Kunden zu verköstigen.

7.1.4.3     Realisierungsphase II (17 Kooperationspartner)
In der endgültigen Ausbaustufe werden alle 17 Grazer Bezirke mit je einem Kooperationspartner versorgt. Der Jahresförderbedarf ergibt somit 86.326€

7.2      Betriebsmittel
7.2.1  Einmalige Anschaffungen
Notebook
 
Datenbanksoftware Kunden / Kooperationsp.
 
Software für Vereinsabrechnung
 
Software für Fördermittelverrechnung
 
Software zur Datensicherung / Recovery
 
 
 
7.2.2  Laufende Anschaffungen
Ablagesystem / Ordner
 
Wartung der Homepage
 
Druckkosten
 
Gutscheindruckkosten
 
Kosten für Vereinsausweise
 
 
 
 

7.2.3  Büro / Organisation
Miete
Kostenfrei / Förderwürdig
Betriebskosten
 
Strom
 
Heizung
 
 


 
8.              Marketing
 

Es sind verschiedene Werbemittel vorhanden: Flyer, Hompage und Mundpropaganda. Eine Vereinszeitschrift ist geplant.

Zielgruppe: Die Zielgruppe wird nicht nach dem Alter bestimmt, Menschen jeden Alters dürfen die Angebote des Vereins annehmen. Ausschlaggebend ist die finanzielle und soziale Lage, die TeilnehmerInnen befinden sich in einer Notlage, welche durch äußere Einflüsse entstanden ist. Wichtig ist, dass sie innerlich bereit sind ihre Notlage zu verbessern, dabei soll ein Fortschritt erkennbar sein.

Die Leitung übernimmt die Marketingaufgaben

 

Die ersten Sponsoren werden über die Vereinsleitung akquiriert, diese werden persönlich kontaktiert. Haben diese Sponsoren in ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis die Möglichkeit weiter Sponsoren zu lukrieren, bekommen sie als Dankeschön auf Wunsch von jeder Spende einen gewissen Prozentanteil.

Die Spende ist steuerlich absetzbar.

Der Verein wird medial präsent sein, nach Absprache wird folgendes durchgeführt: Zeitungsartikel in Tages- und Wochenzeitungen, Fernsehwerbung, Plakatwerbung, Werbung auf der Homepage, Flyer in öffentlichen Stellen auflegen.

 

9.              Qualitätssicherung
 

Es ist angedacht, die Qualitätssicherung hinsichtlich der organisatorischen phasenorientierten Evaluierung durch eine externe Institution durchführen zu lassen. Im Besonderen ist eine Kooperation mit der Fachhochschule Joanneum in Betracht zu ziehen, welche unter der Leitung eines FH Lehrbeauftragten die begleitende Qualitätssicherung im Rahmen eines Projektes führt.

 

 

 

10.        Aktuelle Situation
 

10.1 Kooperationen mit Gastronomen:
Zum jetzigen Zeitpunkt wurden schon Kooperationen mit Gastronomen eingegangen. Von 20 Befragten kamen 19 positive Antworten retour (eine fixe Kooperation wurde vereinbart).

10.2. Räumlichkeiten

Büroräumlichkeiten stehen in der Harrachgasse 4, 8010 Graz zur Verfügung.

10.3. Sponsoren

Von einigen öffentlichen Stellen kamen bereits mündliche Zusagen (z.B. Bgmst. Stv. Martina Schröck, Wohnungsstadträtin Elke Kahr), somit wurde festgestellt, dass weitere Sponsoren aquiriert werden können.

 

Kontakt

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